Doch seine größte Wut gilt noch immer den Sklavenhändlern, die ihm seine Familie genommen haben. Ribin hat nie vergessen, wie seine Eltern starben und wie er von Varnok getrennt wurde. Tief in seinem Inneren trägt er den Wunsch nach Vergeltung. Eines Tages will er die Menschen finden, die für den Überfall auf sein Dorf verantwortlich waren, und sie für das bezahlen lassen, was sie seiner Familie angetan haben.
Gleichzeitig gibt es etwas, wonach Ribin vielleicht mehr sucht als nach Rache: ein Zuhause. Seit seinem zwölften Lebensjahr hat er keinen Ort mehr gehabt, den er wirklich sein Eigen nennen konnte. Selbst beim Händler wusste er, dass er dort nur blieb, solange er von Nutzen war. Nun lebt er auf der Straße und schlägt sich mit Diebstahl, kleinen Aufträgen und seinen Fähigkeiten im Verborgenen durch. Insgeheim sehnt er sich nach einem Ort, an den er zurückkehren kann, und nach Menschen, bei denen er nicht ständig damit rechnen muss, wieder alles zu verlieren.
So zieht Ribin durch die Welt. Er sucht nach seiner Schwester, nach den Verantwortlichen für den Tod des Händlers und nach den Sklavenhändlern, die sein altes Leben zerstört haben. Doch irgendwo zwischen all diesen Zielen sucht er auch nach etwas, das er seit seiner Kindheit nicht mehr hatte: einem Zuhause, das ihm niemand wieder nehmen kann.