Lange bevor Sylvas Seelenbaum entstanden ist, existierte in der Nähe ein Dorf von Hexen. Eine Gemeinschaft von Kräuterfrauen, die tief mit der Natur verwurzelt waren. Sylva war mit ihnen befreundet und hat in ihren jungen Jahren viel von ihnen gelernt. Eines Tages waren alle Frauen plötzlich verschwunden und das Dorf verwüstet. Einzig die Kräutergärten zeugten noch davon, wer hier vormals gewohnt hat.
Lange hat Sylva gewartet, ob eine der Frauen zurück kehrt, die Kräutergärten gehegt und gepflegt und den Platz beschützt so gut es ging. Doch keine der Frauen kehrte je wieder.
Immer wieder fragt sie sich was wohl geschehen ist und macht sie sich Verwürfe nicht da gewesen zu sein als es passierte.
Eines Tages kommt eine Gruppe Abenteurer durch ihren Wald. Sie folgt ihnen lauschend eine Weile und hört so das erste Mal vom Bund der Feuerschwingen. In ihr reift der Wunsch sich ihnen anzuschließen, um vielleicht irgendwann herauszufinden was eigentlich passiert ist und dort zu lernen ein besserer Beschützer zu werden. Entgegen dem Rat der anderen Dryaden in ihrem Wald macht sich Sylva auf den Weg......
Sylva ähnelt der Eiche, die auch ihr Seelenbaum ist. Ihre Haut ist braun und rissig wie Borke, ihre Haare stehen ab wie die feinen Zweige der Baumkrone und ändern sich wie diese mit der Jahreszeit. Kleidung in dem Sinne trägt sie nicht, ihr ganzer Körper besteht aus Borke, die zum Teil mit Moos bewachsen ist.
Sylva ist für eine Dryade noch relativ jung und hat außer ihrem Wald und der kleinen Gemeinschaft von Kräuterfrauen noch nicht viel von der Welt kennengelernt. Entsprechend ist sie eher schüchtern und manchmal naiv, kann jedoch genauso auch neugierig und impulsiv wie ein Kind in Schwierigkeiten bringen.