Als erster Mensch im All wurde Yuri Gagakov auf eine Weise verändert, von der auf der Erde niemand etwas erfuhr. Während der Mission kam er für einen kurzen Moment mit dem Void in Kontakt. Er kehrte zurück, doch sein Körper war danach nicht mehr derselbe. Er alterte kaum noch, bildete komische Auswüchse und wurde wiederholt von Visionen heimgesucht. Besonders ein kleiner Hund tauchte in diesen regelmäßig auf.
Yuri wollte verstehen, was ihm im All begegnet war, und entwickelte dafür in den folgenden Jahren ein eigenes Forschungsgebiet: die Kosmographie. Andere Wissenschaftler hielten seine Theorien größtenteils für Unsinn und Yuri für einen Mann, der seinen Verstand irgendwo im All zurückgelassen hatte. Wegen seines Status als Kosmonaut und gefeierter Nationalheld wurde seine Arbeit dennoch offiziell anerkannt, und Yuri wurde zum ersten und vermutlich einzigen Doktor der Kosmographie.
Einige Jahre später versuchte er bei einem Testflug, den Kontakt zum Void gezielt zu reproduzieren. Das Experiment gelang, geriet jedoch außer Kontrolle und riss ihn direkt ins Void. Auf der Erde blieb nur ein Flugzeugabsturz zurück und Yuri gilt seitdem als verstorben.
Im Void begann für Yuri ein Kampf ums Überleben. Die Umgebung veränderte seinen Körper weiter, brachte aber zugleich erstmals seine Magie zum Vorschein. Anfangs waren es kaum mehr als instinktive Reaktionen, doch sie hielten ihn am Leben. Auch der Hund aus seinen Visionen wurde plötzlich greifbar: Ukha erschien immer wieder an seiner Seite und half ihm, einen Weg durch die Leere zu finden.
Mit sich brachte Ukha einen Überrest von Sputnik 2: die kugelförmige Sektion über ihrer Kabine, vom Void auf handliche Größe geschrumpft und verändert. Sie wurde zu Yuris Libram, auf dessen Oberfläche seine Aufzeichnungen, Formeln und später auch Zauber erscheinen. Ukha selbst betrachtet die Kugel bis heute vor allem als Ball, den sie begeistert apportiert. Gemeinsam fanden sie schließlich einen Weg aus dem Void und ins Labyrinth.
Dort konnte Yuri seine Erlebnisse einordnen und seine Forschung fortsetzen. Dabei erkannte er, dass sein erster Kontakt auf der Erde einen schwachen Anker des Void hinterlassen hatte, den sein letztes irdisches Experiment weiter verstärkte. Yuri ist überzeugt, dass die Erde langfristig Gefahr läuft, vom Void verschlungen zu werden. Gleichzeitig würde seine eigene Rückkehr den bestehenden Anker weiter stärken. Seine zurückgelassenen Aufzeichnungen ermöglichten es anderen, seine Forschung fortzuführen und die Verbindung zum Void weiter zu verstärken.