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Level
3
Experience
78 XP
Gold:
200
RP-Stuff-Marken:
1
Spezies:
Mensch
Klasse:
Blood Hunter
Subklasse:
Order of the Ghostslayer
Alignment:
True Neutral
Pronomen:
Er
Spieleraktivität in Tagen:
1-2
Spielfreie Tage:
Mittwoch, Samstag, Donnerstag
Completed:
1
Most recent:
2 days ago
📏 Größe
- 1,90m
⚖️ Gewicht
- 85kg
🌤️ Hautfarbe
- Weiß
💇 Haarfarbe
- Schwarz
👁️ Augenfarbe
- Grau
- Kurze schwarze, leicht wellige Haare, markanter Kiefer und ein Standardgesichtsausdruck, der zwischen hinterfragend und leicht unzufrieden schwankt. Rasiert sich vielleicht einmal die Woche, wenn er dran denkt.
🏔️ Herkunft
- Waterdeep
💞 Sexualität
- Straight
🎂 Geburtstag & Alter (nach Harptos-Kalender)
- 27 Jahre, 11. Flamerule
🛠️ Beruf in Morhaen
- Kreaturenkundiger (+2 Nature)
👨👨👧👧 Verbindungen in Morhaen
- Überlegt erst und geht dann entschlossen vor. Legt viel Wert auf eine effektive Lösung und ist nicht so glücklich, wenn komische Normen und Bräuche dieser im Weg stehen. Steht Ansätzen, die er als nicht zielführend genug ansieht, prinzipiell kritisch gegenüber.
- Außerhalb der Arbeit ist er jemand, der gerne redet, sei es ein Meinungsaustausch über irgendwas akademisches/philosophisches. Ist für so ziemlich alle Freizeitaktivitäten offen. Bevorzugt Bogenschießen oder das Erkunden der Umgebung.
💬 Zitate
- Heiligt der Zweck die Mittel? Lange Zeit stellte sich mir diese Frage gar nicht. Ich war zu jung, um mir Gedanken über Philosophie und Moral zu machen. Stattdessen las ich lieber Geistergeschichten und andere, eher düstere Werke. Das Leben war so unbeschwert, wie es nur die Jugend im Elternhaus sein konnte. Doch mit den Jahren zog auch die Leichtigkeit ins Land, und ich fand mich mit einer neuen Richtungslosigkeit konfrontiert. Da meine Eltern Händler in Waterdeep waren, hatte ich gute Bildung genossen, und so entschied ich mich, dem lokalen Tempel Mystras als Novize beizutreten, mit dem Ziel, eines Tages Kleriker zu werden. Ich wollte nicht nur etwas Sinnvolles, die Welt verbesserndes tun, sondern assoziierte den Klerus auch mit einem großzügigen Strom an Spenden. Immerhin war Gier bekanntlich eine Sünde. Tagein, tagaus hörte ich Bittsteller an, notierte mir ihre Anliegen und fasste sie später für meinen Mentor zusammen. Ein Segen für die Hochzeit hier, Hilfe bei der Ernte da. Spannend wurde es, als ein Abenteurer vorbeikam, dessen Taschen vor Gold nur so strotzten. Um sich einiger schlechter Erinnerungen zu entledigen, wollte er sein Gedächtnis begrenzt löschen lassen. Mit einem Stirnrunzeln leitete ich es weiter, und einen Tag später verließ ein lebensfroher und deutlich ärmerer Mann unsere Hallen wieder.
- Das war das erste Mal, dass ich mich fragte, ob ein Zweck die Mittel wert war. Ist Reichtum und gestillte Abenteuerlust das Trauma wert, welches Verletzungen und Verluste mit sich bringen? Und ich tat die Frage als zu kompliziert ab, um sie mit halber Aufmerksamkeit zu beantworte, während ich arbeiten musste.
- Im zweiten Jahr meiner Ausbildung fand ich mich nun an einem Scheideweg. Trotz intensiven Übens schaffte ich es nicht, einen grundlegenden Zauber zu wirken. Ich hatte nie diesen „magischen Moment“, in dem junge Magier sich ihres Talents bewusst werden, doch glaubte ich, jenes zwischen den Deckeln eines Buches finden zu können. Mein Mentor sprach es nicht direkt aus, doch über Ecken erfuhr ich, dass man eher an meinem Glauben statt an meinem Talent zu zweifeln schien. Immerhin die Alchemie, als logische Kunst, die sie war, lag mir gut. Der Essenz lebender Dinge - Pflanzen, Kreaturen, ...Blut - wohnte magisches Potenzial inne. Und so vermochte selbst einer wie ich, der Mystras Netz nicht berühren konnte, "magische Effekte" zu kreieren.
- Doch als Zweifler konnte ich kein Kleriker werden. Das eigene Können schien weniger zu zählen als das hingabevolle Betteln darum. Also wechselte ich in den Stand eines Knappen für einen Paladin des Tempels. Das martialische Training gefiel mir besser, als ich gedacht hätte, und die körperliche Aktivität hielt mich davon ab, von (Selbst-)Zweifeln konsumiert zu werden. Man gab mir einen Spellshard, mit dem ich unterwegs die Bücher der Tempelbibliothek lesen konnte, ohne die wertvollen Folianten über Magietheorie mitnehmen zu müssen. Vielleicht würde der Funke doch noch überspringen. Schließlich begannen wir unsere erste Reise durch die Ländereien, wobei wir möglichst viele kleine Orte besuchten. Ziel war nicht nur, rechtschaffenden Zorn gegen die „Kräfte des Bösen“ auszuüben, sondern auch, kirchliches Recht zu sprechen und mit dem besonderen Blick der Außenstehenden bei der Beilegung lokaler Streitigkeiten zu helfen. Wir mein neuer Mentor – welcher seine Roben gegen ein Gewand aus Eisen getauscht hatte – mir beibrachte, war Prävention die bessere Form des Exorzierens. Um ehrlich zu sein, fand ich es schrecklich langweilig, beiden Seiten zuzuhören, Verständnis vorzutäuschen und dann eine Lösung zu finden, die nicht im Widerspruch zu den lokalen Normen und Bräuchen stand. Besonders ärgerten mich die Samthandschuhe, mit denen wir vorgehen mussten, als ein Schatten sich in einer Familiengruft eingenistet hatte. Gewalt an der Grabesstätte des Gründers bringe Unglück, war man in jenem Hinterwäldlerdorf der Meinung! Und so stellten wir uns auf wortwörtliches Ausräuchern der Kreatur ein; tagelanges Hineinblasen von Weihrauch in die Gruft, während wir draußen nichts tun konnten außer Däumchen zu drehen und das Feuer am Leben zu erhalten.
- Das war das zweite Mal, dass ich mich fragte, ob der Zweck nicht die Mittel heiligen sollte? Warum Tage hier verschwenden, wenn mein Mentor – und an dem Punkt auch ich alleine – diese verirrte Kreatur mit einigen Schwertstreichen austreiben konnte? Doch mein Mentor beharrte darauf, dass die Medizin nicht mehr Schaden anrichten dürfe als die Krankheit, die sie zu lindern suchte. Und das erste Mal störte ich mich an einem Prinzip. Nicht nur verschwendeten wir hier einige Tage, in denen wir sonst noch eine weitere gute Tat hätten tun können. Viel schlimmer noch: es fühlte sich an, als würden sich unsere Methoden an dem lokal akzeptierten Rahmen orientieren. Würden wir also in einem Dorf voller Totenbeschwörer den Blick abwenden, wenn die untote Plage durch die Felder streift? „Solch eine Entscheidung fiele dann nicht unserem Tempel zu“, sprach er mit einer Sanftheit, die meinem erneut aufflammenden Zweifel – nun jedoch nicht an mir – wohl Einhalt gebieten sollte. Doch das war der Moment, an dem ich wusste, dass ich nicht bereit war, willkürliche Normen – oder schlimmer noch, klerikale Bürokratie – als das über meinen Händen hängende Damoklesschwert zu akzeptieren.
- Und so endete mit unserer Fahrt auch mein Dienst am Tempel. Ich verabschiedete mich, völlig ohne Zweifel und Reue, und dennoch herzlich. Es ist nicht das Individuum, dem ich die Schuld daran gebe. Es ist das Prinzip, welches unweigerlich verknüpft zu sein schien mit der Institution an sich – ja mit der organisierten Art der Arbeit selbst. Ich wusste, dass ich meinen eigenen Vorstellungen nur gerecht werden konnte, wenn ich nach eigenem Ermessen schnell, hart und effektiv arbeiten konnte. So wie ich das sah, war die Einigung auf eine Bezahlung das einzige, was ich an Legitimation benötigte.
- Zum ersten Mal plante ich meine eigene Reise. Von Fischerdörfern über Handelsposten trieb es mich, und schon bald fand ich einige Möglichkeiten, mein Können auf die Probe zu stellen. Durch mein magisches Unvermögen gezwungen hatte ich gelernt, meine Sinne statt durch Glauben mit Alchemie zu schärfen. Ein tiefes Inhalieren aus meiner Phiole ließ mich die Präsenz alles Unnatürlichen erkennen. Und der in meiner Tasche vergessene Spellshard mit allerlei Wissen in sich verriet mir das ein oder andere Geheimnis, Essenzen von Pflanzen - oder mir selbst - effektiver zu nutzen. Zwar resultierte jeder Versuch dieser grundlegendsten Magie in Selbstverletzung, weil ich sie nicht bändigen konnte... doch als einziges Substitut für mein fehlendes Talent zur Kontrolle war das ein akzeptabler Preis.
- Und meine Theorie ging auf. Ich war schnell, effektiv und meine teils rücksichtslose Art wurde zumeist von der Erleichterung des Auftraggebers überschattet. Und selbst wenn – eine hinterher gerufene Verwünschung war für mich höchstens Berufsrisiko. Manche Menschen wussten es halt nicht zu schätzen, dass man sie zu ihrem Glück zwang.
- Die Antwort war nun sonnenklar. Der Zweck heiligte meine Mittel. Ein ausgetriebener Kobold war das Loch in der Wand wert; ein vernichteter Schatten die Verbrennung mit gleißendem Licht, selbst wenn ich sie an eigener Haut spüren musste. Gute Vorbereitung und entschlossenes Ausführen - so zerschlage ich diesen gordischen Knoten.
- Zufrieden mit mir selber suchte ich zunehmend nach Möglichkeiten, zu wachsen. Mich zu verbessern, mein Können zu verfeinern. Ich war ehrlich genug zu mir, um zu wissen, dass es nicht der Altruismus war, der mich trieb, sondern der Drang, meine prinzipielle Überlegenheit zu demonstrieren. So kam es mir vor wie Schicksal – an welches ich ausdrücklich nicht glaubte –, als ich einen gewissen Aushang von einem gewissen Dörfchen sah. Morhaen, ein schnell wachsendes Dorf voller tatkräftiger Individuen, schien von einem stetigen Strom von Dämonen geplagt zu sein. Ich hatte sogar die Hoffnung, dass dort viele mit meinen Ansichten übereinstimmen würden – Tatendrang und Effektivität gingen ja wohl Hand in Hand! Und so packte ich am nächsten Morgen meine Sachen, gab einen vor
- Zuversicht für die Zukunft strotzenden Brief an meine Eltern beim örtlichen Boten ab und begann meine Reise. Auf nach Morhaen.
❤️ Love Interest
🧩 Freundschaften
👨👩👧 Familienmitglieder
- Familie in Waterdeep (Mom und Pop), nicht weiter ausgearbeitet.
🕯️ Sonstiges