Mortimer war ein Mensch, der bereits mit 15 Jahren wegen schlechtem Einfluss seiner "Freunde" dem Kult "Harbingers of the Yawning Void" beitrat. Seine Faszination für das Okkulte und die manipulativen Taktiken der anderen Kultmitglieder sorgten dafür, dass er immer tiefer in die Fänge des Kultes geriet.
Mit 25 Jahren nahm er zusammen mit anderen an einem Opferritual teil, bei dem ein Gefangener geopfert werden sollte. Bei der Ausführung ging jedoch etwas schief und alle Anwesenden wurden getötet. Nur Mortimer blieb nicht tot: als seine Seele in der Ebene zwischen Leben und Tod schwebte, erschien eine körperlose Gestalt und zerrte ihn zurück ins Leben. Seitdem besteht sein Körper nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern aus einer Ansammlung von unvollständigen und verzerrten Erinnerungen an sein früheres Leben.
Als die anderen Kultmitglieder seine Auferstehung bemerkten, hielten sie es für ein Wunder ihres Herrn und wollten Mortimer untersuchen und für weitere Rituale missbrauchen. Sie stellten schnell fest, dass die verantwortliche Gestalt wohl nichts mit ihrem Kult zutun hat, und so wuchs ihre Neugier umso mehr. Mit diesem wahren Gesicht des Kultes konfrontiert, flüchtete Mortimer schließlich. Nun ist er auf der Suche nach Antworten: er will mehr über die Gestalt erfahren, die ihn zurück ins Leben holte und ihm seitdem Dinge ins Ohr flüstert. Warum wurde gerade er ausgewählt? Was ist seine Bestimmung? Er möchte auch mehr über den Tod, den "Untod" und über seine bröckelige Vergangenheit herausfinden.
Auf seiner Flucht "stolperte" er ins Labyrinth und fand die Gilde. Dort wurde er zu seiner Erleichterung ohne große Nachfragen aufgenommen. Er beschloss, erstmal bei der Gilde zu bleiben und ihr bei ihren Aufträgen zu helfen. Damit will er versuchen, die schrecklichen Taten aus seiner Vergangenheit wiedergutzumachen und hofft gleichzeitig, bei einer der Reisen in ferne Welten das Wissen zu finden, das er sucht.