
Level
1
Experience
0 XP
Rasse:
Gibbon
Herkunft:
Cloud
Background:
Cartographer
Klasse:
Sorcerer
Alter:
124
Größe:
1,07
GM Kompass:
-
Ordnung/Freiheit:
Freiheit
Gruppe/Selbst:
Eigeninteresse
Prinzip/Impuls:
Plan
Motivation:
Wissen
Methode:
Magie
Grenze:
Ein Versprechen brechen
Jibba Jabba ist ein Gibb-Primartianer von Primars. Schon als Kind zeigte sich seine ungewöhnliche Begabung für Blitzmagie. Wenn er sich erschreckte, knisterte die Luft um ihn, bei Wut sprangen Funken aus seinem Fell und während Gewittern fühlte er sich seltsam wohl. Niemand brachte ihm diese Magie bei, und bis heute weiß er nicht, woher sie stammt.
Wie viele Primartianer begann Jibba als junger Erwachsener seine Wanderschaft mit der Suche nach Bang, dem verlorenen Stab Moon Gokongs. Um seine Suche systematischer zu machen, brachte er sich die Kartographie bei und bereiste nahezu jeden Winkel von Primars. Er verzeichnete alte Ruinen, abgelegene Siedlungen, Gebirge, Höhlen und vergessene Wege und ging zahllosen Geschichten über Bang nach, ohne je eine brauchbare Spur zu finden.
Mit den Jahren bemerkte Jibba jedoch etwas Merkwürdiges: Er alterte deutlich langsamer als andere Primartianer. Während seine Altersgenossen graue Haare bekamen und körperlich schwächer wurden, schien sich Jibba kaum zu verändern. Er vermutet, dass seine ungewöhnliche Blitzmagie dafür verantwortlich ist, weiß aber nicht, warum. Für ihn ist diese Langlebigkeit Fluch und Segen zugleich. Sie gibt ihm mehr Zeit für seine Suche, lässt ihn aber auch viele Menschen, die er auf seinen Reisen kennenlernt, überleben.
Während seiner langen Wanderschaft gründete Jibba zahlreiche Familien. Seine Nachkommen sind heute über viele Gibbonsiedlungen verstreut. Manche können kleine Funken zwischen den Fingern tanzen lassen, andere spüren ein nahendes Gewitter lange vor allen übrigen Bewohnern des Waldes. Ob diese Fähigkeiten tatsächlich von Jibbas Blitzmagie stammen, weiß niemand genau.
Wie viele Kinder Jibba Jabba genau gezeugt hat, vermag niemand zu sagen. Er selbst behauptet, den Überblick zu besitzen, wechselt jedoch stets das Thema, sobald jemand nach einer Zahl fragt. Seine zahlreichen Nachkommen sind für ihn trotzdem ein wertvolles Netzwerk. Über sie erhält er Neuigkeiten aus verschiedenen Siedlungen und erfährt von Gerüchten, alten Geschichten und möglichen Spuren von Bang.
Durch seine langen Reisen kennt Jibba Primars inzwischen besser als die meisten. In vielen Siedlungen kennt man seinen Namen, und unter Händlern, Reisenden, Einsiedlern und anderen Primartianern hat er sich ein großes Netz aus Kontakten aufgebaut. Unterwegs entwickelte er außerdem eine Vorliebe für auffällige Kleinigkeiten. Er trägt gern goldene Ringe, ein Monokel und andere Schmuckstücke, die er auf seinen Reisen gesammelt oder eingetauscht hat. Ebenso selten sieht man ihn ohne etwas zum Rauchen, besonders wenn er über einer Karte sitzt oder einem neuen Hinweis nachgeht.
Nachdem seine Suche auf Primars erfolglos blieb, begann er sich mit Geschichten über Portale und Wege zwischen den Welten zu beschäftigen. So stieß er schließlich auf das Große Labyrinth. Als er erfuhr, dass jede Reise zwischen den Welten auf irgendeine Weise durch das Labyrinth führt, sah er darin seine beste neue Spur. Sollte Bang Primars verlassen haben, könnte sein Weg dort noch nachzuverfolgen sein.
Jibba hat seine Suche deshalb auf das Labyrinth ausgeweitet. Gleichzeitig stellt es für ihn als Kartographen die größte denkbare Herausforderung dar: einen Ort zu vermessen, dessen Wege sich verändern, verzweigen und ganze Welten miteinander verbinden. Mit seiner Blitzmagie, seinen Karten und einer Lebenszeit, die weit über die eines gewöhnlichen Primartianers hinausgeht, setzt Jibba seine Suche fort – solange er noch einen unbekannten Weg vor sich hat.
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